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Prozesse finden - Gemba Walk


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🙋‍♂️ Auch wenn mit dem Prinzip "Citizen Development" die Digitalisierung in den Fachbereichen "vor Ort" direkt passieren soll, sieht es momentan noch in vielen Unternehmen so aus, dass die "Creatoren" eine Art "Power User" sind, die alle möglichen Vorgänge digitalisieren und sich von Nutzern "treiben lassen"

🙉 Bevor mit dem smapBuilding zur Digitalisierung der Vorgänge gestartet werden kann, wird in der Regel ein Brainstorming zur Ermittlung der Vorgänge als "Use Cases" durchgeführt, die "Use Cases" mittels "User Story" beschrieben, eine Priorisierung nach Aufwand und Nutzen durchgeführt und dann losgelegt. Hierbei besteht die Gefahr, dass der Creator ggf. den Vorgang nicht vollständig durchdringt, da er nicht betroffen ist und somit am Ziel "vorbeientwickelt" (IT-Anforderungskonzept - ick hör' Dir trapsen... 🙂 ) .

💡 Warum also nicht pro-aktiv "in die Fachbereiche reingehen" (also quasi als Creator das Heft in die Hand nehmen)? Genau hier könnte der "Gemba Walk" eine hilfreiche Methode sein. Eine Methode aus dem japanischen "Lean Manufacturing". Die Idee ist hierbei, dass man "vor Ort" (Gemba) den aktuellen Arbeitsprozess beobachtet, die "Arbeitenden" begleitet und sich die Vorgänge "live" erklären lässt und die Begründungen, warum Dinge so gemacht werden komplett versteht. Mit dem entsprechenden Fachwissen lässt sich dann der Vorgang (ich möchte hier nicht "Prozess" schreiben...) wunderbar in einen neuen (für uns digitalen) Vorgang wandeln (aka. smappen 😉).

💙 Die Dokumentation kann übrigens wunderbar "vor Ort" mit einer User-Story-smap erfasst werden und gleich an Ort und stelle mit dem Anwender der zukünftigen smap besprochen werden (Ich als %Rolle%, möchte %Ziel% tun, um %Nutzen% zu erreichen).

Habt Ihr schon Erfahrungen mit dem Gemba-Walk?

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