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Azubis - Die Citizen Developer und Creatoren von morgen - oder sogar schon von heute?


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@Micha Zenke - der potentielle Wissensverlust ist bei jedem Mitarbeiter und Azubi gegeben. Ich sehe das  tatsächlich eher als Chance talentierte Leute/Azubis an sich zu binden. Wenn sie die Möglichkeit bekommen, Einfluss zu nehmen und mitzugestalten, dann bietet das das Potential das genau diese Kollegen sich auch wertgeschätzt fühlen und die Bindung zum Unternehmen stärker wird.

@Andrea Urbschat ja, Tandemidee nehme ich mit auf 🙂
 
@Manuel Rühl toll, dass ihr das in den nächsten Austausch mit aufnehmt!! Auch dazu noch mal das Angebot: Wenn es Bedarf gibt, sich näher dazu auszutauschen, sagt gerne Bescheid👍

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  • 1 month later...
Am 23.8.2023 um 14:03 schrieb Manuel Rühl:

Kann ich mir grundsätzlich vorstellen. Ich hab's mal auf die Agenda gepackt und berichte. ✌

Gestern hatte ich einen kurzen Slot im Meeting der kaufmännischen Azubis.


Ich habe SmapOne vorgestellt und was wir damit schon heute tun. Einfach direkt live rein, keine Folien, kein BlaBla. Einige Azubis haben ja auch schon mal eine Smap im Betrieb genutzt. Mein Ansatz ist, die Einfachheit darzustellen und dass man tatsächlich nicht programmieren können muss.
Also habe ich mal on-the-fly per Text2Smap eine Checkliste erstellen lassen. Das kam schon ganz gut an. Es kamen auch direkt schon mögliche Anwendungsszenarien.

Ich habe auch versucht, das Potenzial über eine "PDF-Schubse" hinaus darzustellen.
Dazu habe ich einen "Berichtsheft-Generator" gebaut. Ganz simpel mit einer Wiederholungsgruppe die Tätigkeiten des Tages erfassen.
Danach über einen Baustein alle Texte per concat in ein Feld gepackt.

Über make.com den Webhook generiert, den Text geparst und an Chat-GPT geschickt:

"Schreibe mir bitte einen Tagesbericht für ein Berichtsheft für einen Auszubildenden. Der Bericht soll 500 Zeichen nicht überschreiten. Die Tätigkeiten umfassten: {{2.Data.ResultText}}"

Das Ergebnis wird dann automatisch in eine Zeile in einem Google Sheet abgelegt.

Die Ergebnisse war auch ganz brauchbar:

Input: 

1000 Kundenaufträge erfasst Von Kunden, die dringend Heizöl brauchen
Däumchen gedreht und dabei Heike beim Arbeiten zugeschaut.

Output:

Tagesbericht vom 12. Februar 2022:

Heute habe ich 1000 Kundenaufträge zur Erfassung von dringend benötigtem Heizöl bearbeitet. Dabei war es wichtig, effizient und sorgfältig vorzugehen, um den Kunden schnellstmöglich zu helfen. Zusätzlich habe ich Heike bei ihren Arbeiten unterstützt und dabei einige interessante Einblicke gewonnen. Es war ein produktiver Tag, der mir gezeigt hat, wie wichtig Teamarbeit und Genauigkeit in unserem Betrieb sind.

Definitv brauchbar das Ergebins 😁
Ich habe noch kein Feedback von unserer Ausbildungsleiterin, hatte aber heute Morgen auch keine Abmahnung auf dem Tisch liegen. 😛

 

Fazit:

  • Die Azubis wissen jetzt Bescheid und haben die Aufgabe, mir mögliche Use-Cases zu schicken/geben. Indikator: "Diese Tätigkeit nervt mich und da habe ich eigentlich keinen Bock drauf.". Hatte heute Morgen auch schon eine E-Mail im Postfach.
  • Ich konnte keinen Unterschied zwischen Geschlecht und Ausbildungsjahr feststellen. Wir hatten eine rege Diskussion und viele haben sich beteiligt.
  • Ich brauche mehr Creator-Lizenzen. @Hanna Wolanski Wir sind aber ja dran. 😉

 

image.png

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Am 13.10.2023 um 15:45 schrieb Torsten Wolf:

Mega Idee @Manuel Rühl

Diese smap hätte Ich mir tatsächlich in meiner Ausbildung sehr gewünscht.

Auch dein Ansatz die Azubis Spielerisch mit einzubeziehen ist sehr gelungen.

@Andrea Urbschat Der weg von Manuel wäre doch auch etwas für die zukünftigen CD Workshops und die Suche nach neuen Creatore.

 Ja, die Idee finde ich auch voll dufte 🙂 Das nehme ich gern als Beispiel und Vorgehensweise mit. Auch die Idee mit dem Berichtsheftgenerator ist genial, das hätte mir so viel Zeit gespart 👌😎

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  • 2 weeks later...

Hallo Zusammen,

in den von uns ausgebildeten Berufen (Kaufmann/frau für Büromanagement/Kaufmann/frau für Spedition & Logistikdienstleistungen) ist es unerlässlich Auszubildende mit der Digitalisierung zu konfrontieren und Ihnen die Möglichkeiten der Nutzung aufzuzeigen.

Glücklicherweise bin ich sowohl der Ausbildungsleiter wie auch der Smap Creator. Die Abstimmung zwischen den beiden war also sehr einfach 😄 Ich habe von Beginn an den Auszubildenden SmapOne gezeigt und wo es bereits bei uns im Einsatz ist. Die erste Smap (eine Checkliste) habe ich mit den Azubis gemeinsam gebaut um Ihnen grundlegend zu zeigen wie einfach es ist Smaps zu bauen. Der Hintergrund war meinerseits das Interesse an der Lösung zu wecken sowie ein Denkanstoß zu geben Prozesse im Unternehmen zu hinterfragen sowie dadurch neue Smap Ideen zu entwickeln die die Azubis anschließend auch selbstständig umsetzen können.

Die Azubis haben diesen Schritt sehr positiv aufgenommen und ich würde die Vorteile aus der ChatGPT Auflistung von Herrn Battermann definitiv unterschreiben.

Wer die Möglichkeit hat sollte SmapOne (oder andere Tools) den Auszubildenen nicht vorenthalten und sie so gut es geht einbeziehen.

Grüße,

Simon

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  • 2 months later...
Am 28.8.2023 um 11:24 schrieb Michael Kabisch:

Hallo

das Muster kommt mir bekannt vor. Bei mir persönlich ist es eher umgekehrt. Als "Oldie", der sich schon laaange mit dem Thema EDV auseinandersetzt (mein erster Rechner war ein SINCLAIR ZX81 mit 16KB(!) Speichererweiterung), muss ich mich bremsen, um im "Generationen-Tandem" nicht das Heft in die Hand zu nehmen und eher beratend/unterstützend zu helfen.

Hier "NUR" die Aufgabe zu definieren und dann den Partner machen lassen, ist nicht immer einfach für mich. 😉

Führt aber manchmal auch zu Lösungen, auf die ich nicht gekommen wäre. Und das ist das Spannende, auch  von den "Jungspunden" etwas anzunehmen.

Hi Michael - finde ich super spannend deine Gedanken! 

Ich hatte gestern folgende Situation: Ich als "Jungspund" habe mit meiner Kollegin "Oldie" einen Prozess neu definiert - und sie hat auf einen Zwischenschritt bestanden, der für mich keinen Sinn ergeben hat. Sie hat aber immer wieder darauf behaart, dass wir diesen Schritt nicht weglassen dürfen. Ich wurde dann etwas unsicher, weil ich ihre Kompetenz absolut nicht in Frage stelle - und ich gleichzeitig die Dinge, die ich tue verstehen möchte. Daher habe ich dann einige Fragen gestellt, um mehr Informationen und die Beweggründe für ihr Behaaren zu bekommen. Um mir selbst die Chance zu geben, die Relevanz des Zwischenschritts zu sehen. Irgendwann hat sie mich dann angesehen und gesagt: "Lea, du hast Recht. Wir machen das halt schon immer so, und ich weiß auch genau, dass die anderen KollegInnen erstmal verdutzt schauen werden, wenn wir diesen Schritt auslassen - aber tatsächlich können wir den auch weglassen."

Mir geht es nicht darum zu sagen, "Ich habs dir doch gesagt!". Ganz im Gegenteil: ich liebe es, Menschen mit Lebens-/Berufserfahrung als MentorInnen anzusehen und mich selbst dadurch weiterzuentwickeln. Gleichzeitig glaube ich, dass das Potenzial von jungen Menschen, die "noch keine Vorgeschichte" aka "Wir machen das schon immer so und es hat funktioniert" mit Unternehmen/Aufgaben/Prozessen etc. haben, sehr wertvoll sein kann. Gerade dann, wenn man neue, noch eher unbekannte, digitale Wege in die Zukunft einschlägt.

Und übrigens fühle ich mich auch oft "alt", wenn ich die jüngsten Generationen dabei beobachte wie flink sie mit Tools und Techniken umgehen ... Lernen von Jung und Alt hört nie auf! Daher: GO GENERATIONEN-TANDEM! Finde ich eine klasse Idee @Andrea Urbschat!🙌

Am 28.8.2023 um 12:22 schrieb Bülent Erbas:

Hier sollte von beiden Seiten aufeinander zugegangen werden.

@Bülent Erbas , gerade habe ich gemerkt: dieser Satz ist der kurze Sinn zu meiner langen Rede. 😄

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Am 26.1.2024 um 12:38 schrieb Lea Ernst:

Hi Michael - finde ich super spannend deine Gedanken! 

Ich hatte gestern folgende Situation: Ich als "Jungspund" habe mit meiner Kollegin "Oldie" einen Prozess neu definiert - und sie hat auf einen Zwischenschritt bestanden, der für mich keinen Sinn ergeben hat. Sie hat aber immer wieder darauf behaart, dass wir diesen Schritt nicht weglassen dürfen. Ich wurde dann etwas unsicher, weil ich ihre Kompetenz absolut nicht in Frage stelle - und ich gleichzeitig die Dinge, die ich tue verstehen möchte. Daher habe ich dann einige Fragen gestellt, um mehr Informationen und die Beweggründe für ihr Behaaren zu bekommen. Um mir selbst die Chance zu geben, die Relevanz des Zwischenschritts zu sehen. Irgendwann hat sie mich dann angesehen und gesagt: "Lea, du hast Recht. Wir machen das halt schon immer so, und ich weiß auch genau, dass die anderen KollegInnen erstmal verdutzt schauen werden, wenn wir diesen Schritt auslassen - aber tatsächlich können wir den auch weglassen."

Mir geht es nicht darum zu sagen, "Ich habs dir doch gesagt!". Ganz im Gegenteil: ich liebe es, Menschen mit Lebens-/Berufserfahrung als MentorInnen anzusehen und mich selbst dadurch weiterzuentwickeln. Gleichzeitig glaube ich, dass das Potenzial von jungen Menschen, die "noch keine Vorgeschichte" aka "Wir machen das schon immer so und es hat funktioniert" mit Unternehmen/Aufgaben/Prozessen etc. haben, sehr wertvoll sein kann. Gerade dann, wenn man neue, noch eher unbekannte, digitale Wege in die Zukunft einschlägt.

Und übrigens fühle ich mich auch oft "alt", wenn ich die jüngsten Generationen dabei beobachte wie flink sie mit Tools und Techniken umgehen ... Lernen von Jung und Alt hört nie auf! Daher: GO GENERATIONEN-TANDEM! Finde ich eine klasse Idee @Andrea Urbschat!🙌

@Bülent Erbas , gerade habe ich gemerkt: dieser Satz ist der kurze Sinn zu meiner langen Rede. 😄

Hallo Lea,

danke für das Lob.  😉

Wie Du es auch beschreibst: Größte Herausforderung bei dem Thema ist die Bereitschaft der "Oldies", die eigenen (alten) Entscheidungen in Frage zu stellen und wenn das erkennbar ist, die Beharrlichkeit der "Jungen", die richtigen Fragen zu stellen.

Dann klappt es auch mit dem Digitalisieren.

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